Kloster Hedersleben - Leben. Kultur. Natürlichkeit.
Leben. Kultur. Natürlichkeit.

Kulturtage 2018

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Mittendrin.
Was bedeutet uns Europa?

Das ist die Kernfrage der Kulturtage in Kloster Hedersleben 2018.

Schauen wir auf die Landkarte: Sachsen-Anhalt, die Vorharzregion, Kloster Hedersleben, all dies liegt mitten in Europa. Mehr Mitte geht nicht. Was liegt also näher, als Literaten, Musiker, Schauspieler, Theatermacher, Vertreter der Bildenden Künste, Geisteswissenschaftler und auch Politiker aus allen Richtungen in der Mitte zusammenzuführen?

Wohlgemerkt: nicht für eine weitere feierliche Gedenkstunde der europäischen Einheit, sondern für eine offene Begegnung der musikalischen, kulturellen und politischen Prägungen – von Frankreich bis Polen, von Holland bis zum Balkan, aber stets mitten durch Deutschland. Da gilt es, die Augen zu öffnen und die Ohren zu spitzen: für die unterschiedlichen Klänge und Traditionen, aber auch für die kontroversen Vorstellungen.

Lebendige Vielfalt und kultivierte Streitkultur. Gerade die wollen wir pflegen. Denn genau das macht das moderne Europa aus.

 

Kulturtage
Kloster Hedersleben
20. – 23. September 2018

 

MITWIRKENDE

 

Foto (Ausschnitt): Alliance of Liberals and Democrats of Europe

ALEXANDER GRAF LAMBSDORFF
Mitglied des Deutschen Bundestages, ehemaliger Vizepräsident des Europaparlamentes. Auf das Studium in Bonn und an der Georgetown University in Washington, folgte für den Sohn des Botschafters Hagen Graf Lambsdorff die Ausbildung für den diplomatischen Dienst. Nach Stationen in Berlin und Washington wurde Alexander Graf Lambsdorf in das Europaparlament gewählt, dessen Vizepräsident er wurde. 2017 erfolgte die Kandidatur und Wahl in den deutschen Bundestag. Innerhalb der Fraktion ist seine außenpolitische Expertise stets gefragt. Lambsdorff ist Mitglied der Atlantikbrücke und gehört seit 2009 dem Kuratorium der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit an.

 

 

Copyright: Dmitry Dubinsky

PETER STEIN
Peter Stein ist einer der bedeutendsten Schauspiel- und Opernregisseure Europas. Er wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt und München. Seine Theaterlaufbahn begann 1964 an den Münchner Kammerspielen; seine erste Produktion, Edward Bonds „Gerettet“ im Jahr 1967, war ein unmittelbarer Erfolg. Bereits ein Jahr später wurde Stein infolge des Skandals, den seine kühne politische Interpretation von Peter Weiss’ „Viet Nam Diskurs“ auslöste fristlos entlassen. Über Zürich kam er 1969 nach Bremen, wo er seine legendäre Inszenierung von Goethes „Torquato Tasso“ erarbeitete. 1970 ging er nach Berlin, wo er die Schaubühne am Halleschen Ufer mitbegründete. Seine Bearbeitung und Inszenierung von Aischylos’ „Orestie“ aus dem Jahr 1980 gilt als seine bedeutendste Arbeit. Ab 1985 inszenierte er als freischaffender Gastregisseur Opern- und Theaterstücke. Von 1992 bis 1997 leitete er das Schauspiel bei den Salzburger Festspielen. 2000 inszenierte Stein beide Teile von Goethes „Faust“ für die Expo in Hannover, ungekürzt in 22 Stunden. Peter Stein wurde mit vielen Auszeichnungen geehrt, darunter die Titel „Commdeur de l’ordre des Arts et des Lettres“ und „Chevalier de la Légion d’Honneur“ sowie der Orden „Pour le Mérite“. Er ist Träger des deutschen Bundesverdienstkreuzes und des Ehrenzeichens der Stadt Salzburg.

 

STEPHEN K. GREEN, BARON GREEN OF HURSTPIERPOINT
Ausgebildet am Lancing College und Oxford University in Politik, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften, erwarb Stephen K. Green 1975 seinen Master in den Politischen Wissenschaften am Massachussetts Institute of Technology. Zeitgleich mit der Ernennung zum „Life Peer“ wurde er 2010 als Handelsminister in das britische Regierungskabinett von David Cameron berufen. Lord Green begann seine Karriere 1970 im British Ministry of Overseas Development, wechselte zu McKinsey & Co Inc. und trat 1982 in die HSBC Hongkong and Shanghai Banking Corporation ein, als deren Group Chairmann er 2010 in den Ruhestand trat. Seitdem führt Lord Green diverse Vorsitze wie Natural History Museum, Asia House and Institute of Export. Unter den Büchern von Lord Green, der fließend Deutsch spricht, sei besonders erwähnt: DEAR GERMANY – Liebe zu einem Land mit Vergangenheit.

 

 

Copyright Thorsten Scherz

JULIJA BOTCHKOVSKAIA
Geboren in der Ukraine Studium am berühmten Tschaikowsky Konservatorium bei Vera Gornostaeva. In dieser Zeit spielte Julija Botchkovskaia mit verschiedenen Orchestern und gab viele Solokonzerte. Umzug in den Westen. Fortsetzung des Studiums bei Volker Banfield in Hamburg. Julija Botchkovskaia ist Preisträgerin verschiedener internationaler Klavierwettbewerbe, wie „Maria Canals“ in Barcelona und „AMSA World Piano Competition“ in Cincinnati. Konzertreisen führen in die Konzertsäle Deutschlands, Europas sowie in die Überseegebiete, wie Japan und Südamerika. Mit Christian Nickel, Wien, ergibt sich eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit „Musik & Literatur“-Projekten. Seit 2010 regelmäßige Einladungen zu Meisterkursen für Pianisten auf Einladung des „Festival de Londrina“ sowie zu Recitals und Orchesterkonzerten. Einladung nach China für eine Konzerttournee September 2017. Neben ihrer freien Konzerttätigkeit ist Julija Botchkovskaia an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, engagiert. Ab 2012 Professorin. Seit 2007 gehört sie zu dem ausgewählten Kreis der „Steinway Artists“.

 

 

Copyright Jan Frankl

CHRISTIAN NICKEL
Christian Nickel wuchs in Hamburg auf und erhielt seine Schauspielausbildung an der „Ernst-Busch-Schule“ in Berlin. Nachdem er 1997 als „Primislaus“ in Grillparzers „Libussa“ in der Inszenierung von Peter Stein bei den Salzburger Festspielen debütiert hatte, wurden Schauspiel Frankfurt, Residenztheater München und das Burgtheater Wien wichtige Stationen. Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch seine Darstellung des „Faust“ in der legendären Inszenierung von Peter Stein. Gast-engagements am Schauspiel Köln, Hamburger Schauspielhaus und Berliner Ensemble. Bei den Salzburger Festspielen gehört er seit 2012 zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt in Wien. Bei den Bad Hersfelder Festspielen wurde ihm 2016 als „John Proctor“ in Hexenjagd und 2017 als „Martin Luther“ jeweils der Große Hersfeldpreis verliehen. Christian Nickel ist Lehrbeauftragter am Max-Reinhardt-Seminar und am MUK in Wien und seit 2003 auch als Regisseur tätig. Nach seinem Stuttgarter Debüt mit Lessings „Emilia Galotti“ konnte er Inszenierungen in Hamburg, Salzburg, Karlsruhe, Wien und Wunsiedel realisieren. Christian Nickel lebt in Wien.

 

 

PROF. DR. KARL-HEINZ PAQUÉ
Karl-Heinz Paqué ist Professor der Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationale Wirtschaft an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Nach Studien- und Forschungsstationen in Saarbrücken, Kiel sowie in Kanada und den USA war er 1991 bis 1995 wissenschaftlicher Direktor am Kieler Institut für Weltwirtschaft, bevor er 1996 seinen Lehrstuhl in Magdeburg übernahm. Von 2010 bis April 2018 war er Dekan seiner Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, von 2002 bis 2006 Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt. Er ist Mitglied im Bundesvorstand der FDP sowie derzeit stellvertretender, ab Oktober 2018 Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Er ist auch Vizepräsident von LIBERAL INTERNATIONAL mit Sitz in London. In seinem intellektuellen Selbstverständnis bewegt sich Paqué zwischen wissenschaftlicher Analyse und politischem Handeln, aber als überzeugter Liberaler stets mit dezidiert freiheitlicher Perspektive.

 

 

Foto: Aidan Woodcook

LEONID GOROKHOV
Leonid Gorokhov studierte Violoncello am St. Petersburg Konservatorium bei Anatoli Nikitin und nahm an Meisterkursen von Daniil Shafran teil. Er ist der einzige russische Cellist, der den Grand Prix sowie den ersten Preis beim Geneva Concours (1986) gewann. 1995 verlieh ihm die European Association for Encouragement of the Arts den Cultural Achievement Prize für „außergewöhnliches Talent und herausragende künstlerische Fähig- keiten“. 1991 debütierte er als Solist mit dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg, dirigiert von Lord Menuhin. Konzerte mit den Orchestern in Bergen, Berlin und dem Royal Philharmonic English Symphony Orchestra, dem Sinfonia Varsovia und in der Züricher Tonhalle folgten. Gorokhov ist britischer Staatsbürger. Er war Professor an der Guildhall School of Music and Drama in London. Zum Wintersemester 2008/2009 hat er den Ruf auf eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover angenommen.

 

 

Foto: Goethe-Gesellschaft

MANFRED OSTEN
Geboren 1938 in Ludwigslust, flüchtete Manfred Osten 1952 in den Westen Deutschlands und machte sein Abitur in Bad Iburg. Danach Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München sowie internationales Recht in Luxemburg. 1969 tritt Manfred Osten in den Auswärtigen Dienst ein, wo er in diplomatischen Missionen in Paris, Kamerun, Tschad, Australien und Japan tätig war. Von 1995 bis 2004 war Manfred Osten Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung. Osten publizierte vor allem kulturwissenschaftliche und kulturhistorische Werke und ist ein exzellenter Goethe-Kenner.

 

 

PROF. DR. HORST MÖLLER
Geboren in Breslau. Studium der Geschichte, Philosophie und Germanistik in Göttingen und Berlin. Dort Staatsexamen, Promotion und Habili-tation. Stationen des auch international hoch angesehenen Historikers: Mitarbeiter von Bundespräsident Walter Scheel in Bonn, Sellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, Kommissarischer Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau. Horst Möller ist Mitherausgeber der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (seit 1992), sowie Mitherausgeber der Enzyklopädie deutscher Geschichte. Wir verdanken ihm auch zahlreiche Buch- und Aufsatzveröffentlichungen zur deutschen, französischen und europäi-schen Geschichte des 17. – 20. Jahrhunderts. Horst Möller ist Mitglied des Gründungsdirektoriums des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, Co-Vorsitzender der „Deutsch-Russischen Historikerkommission“ und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Historischen Museums. Gastprofessuren führten Horst Möller an das St. Antony’s College Oxford, an die Sorbonne Paris und an die Fondation Nationale des Sciences Politiques. Er ist Ehrendoktor der Universitäten Bordeaux , Orléans und Sciences Po Paris. Außer dem Bundesverdienst-kreuz I. Klasse ist Horst Möller Träger weiterer nationaler und internationaler Auszeichnungen.

 

 

Foto: Wolfgang Zerer, YouTube

WOLFGANG ZERER
Wolfgang Zerer, geboren 1961 in Passau, erhielt seinen ersten Orgelunterricht vom Passauer Domorganisten Walther Schuster. Ab 1980 studierte er in Wien Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray, Dirigieren bei Karl Österreicher sowie Kirchenmusik. Weitere Studien führten ihn nach Amsterdam zu Ton Koopman (Cembalo) und nach Stuttgart zu Ludger Lohmann (Kirchenmusik und Orgel). Wolfgang Zerer war Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe, unter anderen in Brügge und Innsbruck. Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien erhielt er 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 ist er Gastdozent am Conservatorium Groningen/Niederlande und seit 2006 Dozent für Orgel an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel/Schweiz. Konzerte, Meisterkurse, Jurytätigkeiten und Aufnahmen seiner Orgelkunst führen ihn durch Europa, nach Israel, Japan, Südkorea und in die USA.

 

 

Foto: Karen Stone

KAREN STONE
Nach Ihrem Studium in London und Rom arbeitete Karen Stone von 1982 bis 1985 als Regieassistentin an den Städtischen Bühnen Freiburg. Danach war sie in gleicher Funktion an der English National Opera in London. Dort wirkte sie von 1987 bis 1990 als Spielleiterin und kam dann bis 1995 an die Bayrische Staatsoper in München, verantwortlich für die Wiederaufnahmen von Wagners Parsifal, Mozarts Die Hochzeit des Figaro und Verdis Der Troubador. Als Operndirektorin arbeitete Karen Stone von 1997 bis 2000 an der Oper in Köln, um dann als Generalintendantin an das Theater Graz zu wechseln. 2003 wechselte sie an die Dallas Opera. Als freiberufliche Regisseurin arbeitete sie in Los Angeles, Bogota, Bologna und Monte Carlo. Seit 2009 ist Karen Stone Generalintendantin des Theaters Magdeburg. Der Brexit hat die gebürtige Britin Karen Stone dazu veranlasst, 2017 die Deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten.

 

 

Foto: Simon Strauß

SIMON STRAUSS
Der Sohn des Schriftstellers und Dramatikers Botho Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge und promovierte an der Humboldt-Universität mit einer Studie über den Historiker Theodor Mommsen. Seit 2016 ist der junge Kulturhistoriker Redakteur des Feuilletons der FAZ und neuerdings auch Schriftsteller mit seiner gefeierten Debüterzählung „Sieben Nächte“ aus dem Jahr 2017. Simons Strauß ist Mitbegründer des „Jungen Salons“ in Berlin.

 

 

Foto: Ekkehard Tischendorf

EKKEHARD TISCHENDORF
Der 1976 in Dresden geborene Ekkehard Tischendorf studierte Malerei und Grafik bei Arno Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Heute lebt und arbeitet der viel umworbene Künstler in Wien und Dresden. In seinen bevorzugt großformatigen Bildern steht meistens der einzelne Mensch im Mittelpunkt. Er inszeniert in fast jedem Bildnis eine seltsame Fremdheit der dargestellten Personen. Die Blicke gehen stets ins Leere. Tischendorf ermöglicht seinen Figuren keinen pointierten Blickkontakt. Das Individuum Mensch ist zugleich Beobachter wie Akteur in einer permanent unterkühlten Lebenswelt um ihn herum in all ihren Facetten. Das alles ist faszinierend anzuschauen. Und: Ekkehard Tischendorf steht damit nicht allein in dieser programmatischen Tradition. Denken wir nur an die Expressionisten, die Neue Sachlichkeit und an Maler wie Max Ernst, Otto Dix, Edvard Munch und nicht zuletzt an Ludwig Kirchner.

 

 

Foto: Reiner Tischendorf

REINER TISCHENDORF
Über eine Porzellanmalereilehre in Meißen kommt der in Roßwein/Sachsen geborene Reiner Tischendorf 1971 nach Dresden, wo er an der Hochschule für Bildende Künste Malerei, Grafik, Wandmalerei und Restaurator studiert. Seitdem lebt Reiner Tischendorf in Dresden und wirkte dort auch bei der Restaurierung der Dresdner Frauenkirche mit.Reiner Tischendorf ist Mitglied im Sächsischen Künstlerbund, bevorzugt in seiner Malerei überschaubare Einfachheit und die Auseinandersetzung mit ethischen und philosophischen Fragen der Menschheit. Er sagt: „Ich suche nicht, ich finde nicht – Die Dinge warten auf mich.“

 

 

Copyright: Giovanni Vitaletti

GIOVANNI VITALETTI
Der 1963 in Mailand geborene Giovanni Vitaletti studierte am Mailänder Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi Klavier, Komposition, Dirigieren und historische Tasteninstrumente. Vitaletti konzertiert auf internationalen Bühnen und ist ein gern gesehener Gast in China, wo er auch für Meisterkurse an das Konservatorium in Xi’an eingeladen wurde. Auftritte mit namhaften Symphonie-Orchestern führten ihn nach Wien, Berlin, Warschau, Moskau und Melbourne wie auch in gemeinsamen Auftritten mit dem Regisseur Peter Stein und deren Projekt FAUST FANTASIA nach Athen, Syracus und Madrid.

 

 

JOHANNES RIEGER
Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Philhar-monisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

 

 

PROGRAMM

Wandelkonzerte, Diskussionen, Veranstaltungen und
Küchenparties „Zu Gast in Europa“…


Donnerstag 20.09.

18:00 Uhr    KREUZGANG INNENHOF
Willkommen und Eröffnung
Jagdbläser KONSORT Kloster Hedersleben

19:00 Uhr    OCHSENSTALL
Musik & Literatur (Teil I)
CHRISTIAN NICKEL, Rezitation
JULIJA BOTCHKOVSKAIA, Klavier
LEONID GOROKHOV, Violoncello
Stefan Zweig „Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers“
Musik von L.v. Beethoven, D. Scarlatti, F. Chopin, P. Tchaikovsky, C. Debussy, J. Brahms

Freitag 21.09.

17:00 Uhr    St. TRINITATIS
WOLFGANG ZERER, Orgel
Orgelmusik von J.S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy u.a.

18:30 Uhr    FESTSAAL
PETER STEIN, KAREN STONE, MANFRED OSTEN
„Kulturelle Vielfalt – Das europäische Theater“

21:00 Uhr     VIER KLOSTERKÜCHEN
Küchenparty „Zu Gast in Europa“
Europa bezieht seinen Reichtum auch aus der Küche der einzelnen Nationen.
Spezialitäten aus Österreich, Frankreich, Spanien und Polen lassen den Tag zusammen mit den Künstlern und anregenden Gesprächen ausklingen.

Samstag 22.09.

13:00 Uhr     ST. TRINITATIS
CHRISTIAN NICKEL, Rezitation Musik & Literatur (Teil I)
„Die Tradition europäischer Gedanken“
(Platon, Seneca, Marc Aurel, Francis Bacon, Michel de Montaigne, F. Schiller)
LEONID GOROKHOV, Violoncello
J.S. Bach Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007

14:00 Uhr     KREUZGANG
CHRISTIAN NICKEL, Rezitation
Musik & Literatur (Teil II)
„Die Tradition europäischer Gedanken“
(Platon, Seneca, Marc Aurel, Francis Bacon, Michel de Montaigne, F. Schiller)
LEONID GOROKHOV, Violoncello
J.S. Bach Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012

17:00 Uhr     OCHSENSTALL
JULIJA BOTCHKOVSKAIA, Klavier
J.S. Bach Präludium und Fuge Cis-Dur
J.S. Bach Präludium und Fuge E-Dur
J.S. Bach Präludium und Fuge A-Dur
L.v. Beethoven Sonate Nr. 31 op. 110

18:30 Uhr     OCHSENSTALL
PETER STEIN, Sprecher
GIOVANNI VITALETTI, Klavier
„FAUST Fantasia“ Konzert für virtuoses Klavier und Sprechstimme

20:00 Uhr     VIER KLOSTERKÜCHEN
Küchenparty „Zu Gast in Europa“
Europa bezieht seinen Reichtum auch aus der Küche der einzelnen Nationen.
Spezialitäten aus Italien, Ungarn, Norwegen und Griechenland lassen den Tag zusammen mit den Künstlern und anregenden Gesprächen ausklingen.

Sonntag 23.09.

11:00 Uhr     ST. TRINITATIS
Kulturpolitische Podiumsdiskussion
„Eine Europäische Einheit? – Was bedeutet uns Europa?“
PROF. DR. KARL-HEINZ PAQUÉ,
ALEXANDER GRAF LAMBSDORFF,
SIMON STRAUß,
STEPHEN BARON GREEN OF HURSTPIERPOINT
PROF. DR. HORST MÖLLER

15:00 Uhr     OCHSENSTALL
Konzert mit dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, Ltg: J. RIEGER
„Eine musikalische Reise durch Europa“

 

TICKETS


TRIO
Drei Übernachtungen mit Frühstück und Tickets für alle 8 Veranstaltungen der Kulturtage
sowie Teilnahme an den 2 Küchenpartys „Zu Gast in Europa“ inkl. Getränke.
€ 455,– pro Person im EZ, € 425,– pro Person im DZ
€ 395,– pro Person im 3Z
Ordentliche Mitglieder der Freunde & Förderer Kloster Hedersleben e.V.
erhalten auf alle Preise 15 %, fördernde Mitglieder 10 % Rabatt.

DUO
Tickets für alle 8 Veranstaltungen der Kulturtage
sowie Teilnahme an den 2 Küchenpartys „Zu Gast in Europa“ inkl. Getränke.
€ 280,– pro Person
Ordentliche Mitglieder der Freunde & Förderer Kloster Hedersleben e.V.
erhalten auf alle Preise 15 %, fördernde Mitglieder 10 % Rabatt.

WANDELKONZERTE I am 21.09.
2 Veranstaltungen für € 30,– pro Person
WANDELKONZERTE II am 22.09.
3 Veranstaltungen für € 50,– pro Person
Einzelveranstaltungen
Alle 8 Veranstaltungen werden zu einem Einheitspreis
von € 20,– pro Konzert/Veranstaltung angeboten.
Die Plätze sind nicht nummeriert.
Küchenpartys „Zu Gast in Europa“
€ 65,– pro Person (inkl. Getränke)

Buchungen der Kulturtage über:
kulturtage@kloster-hedersleben.de

Erst nach Zahlungseingang durch Überweisung auf das Konto der Kloster Hedersleben Betriebs GmbH bei der Harzsparkasse
IBAN: DE 68 8105 2000 0901 0513 57  |  Betr.: KULTURTAGE KLOSTER HEDERSLEBEN
erfolgt per Post die Zusendung der Buchungsunterlagen und der Tickets.

 

ALLE INFORMATIONEN

über Preisstruktur und Tickets
entnehmen Sie bitte unserem Flyer:

Flyer Kulturtage Kloster Hedersleben_2018

Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2018

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